Schulleben 2017/18


Abschiedsrede für die 4.Klassen

Am letzten Schultag verabschiedeten wir uns alle von den Großen, die ab September in die 5.Klasse gehen.
Dies geschieht immer im Rahmen der Abschlussandacht, die in diesem Jahr im Zeichen der Fußball-WM stand.
Liebe Buben, liebe Mädchen der 4.Klassen,

Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken!
Deswegen haben wir einige von euch gestern hier für ihren Einsatz für unsere Gemeinschaft geehrt. Zum Beispiel als Schulsanitäter. Ihr habt verstanden, was wichtig ist.
Ich fordere von euch nicht, dass ihr mir irgendwelche Opfer bringt,
sondern dass ihr barmherzig seid.

Deswegen habe ich euch gestern ausdrücklich ermuntert, etwas für andere zu tun. Für die Gemeinschaft, für euer Team, da zu sein.
Unsere Gemeinschaft hier, unser Team, die Grundschule Hörstein, werdet ihr, liebe Mädels, liebe Jungs, heute verlassen. In zwei Stunden seid ihr keine Grundschüler mehr. Es gibt auch keine Verlängerung oder Elfmeterschießen und Frau Fahlnberg, Frau Pütz oder ich sind dann auch nicht mehr eure Teamchefs. Ihr wechselt nicht nur in eine andere Mannschaft, sondern sogar in eine andere Liga.
Das wird euch fordern. Jeder der schon mit einer Mannschaft aufgestiegen ist, weiß, dass das anstrengend wird, aber auch Spaß macht und erfüllt. Vorausgesetzt man hat die passende Liga gewählt und ist dem gewachsen.
Ihr werdet keine Millionenverträge abschließen oder zu erfüllen haben. Dennoch werdet ihr mehr aushalten und meistern müssen, vielleicht auch wollen und hoffentlich können.
Deshalb wünschen wir vom Trainerteam euch, dass ihr auf Menschen trefft, die ihrerseits Teamplayer sind oder von euren neuen Teamchefs dazu angehalten werden.
Und wenn ihr irgendwann einmal in der Championsleague spielen wollt, dann müsst ihr nicht besonders tolle Schülerinnen und Schüler sein oder einen Beruf haben, bei dem man besonders viel verdient.
Ihr solltet eure eigene Spielweise finden, euren Platz im Team, eine Position, auf der ihr gut zurechtkommt. Dabei nie aufhören zu laufen, immer weiter. Auch wenn es schwierig wird. Championsleague im Sinne von Jesus:
Das Herz auf dem rechten Fleck haben.

Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken!
Ich fordere von euch nicht, dass ihr mir irgendwelche Opfer bringt,
sondern dass ihr barmherzig seid.


Das Herz auf dem rechten Fleck. Daran soll euch dieses Lesezeichen, das Lehrer liebevoll in Teamarbeit für euch gebastelt haben erinnern.

HERZlichst, eure Frau Schmidt-Reinsfelder
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