Meldung des Bayerischen Kultusministeriums vom Freitag, den 01.02.2019

Neu bei der Einschulung der Erstklässler 2019/20 ist der sogenannte "Einschulungskorridor".
Alle Kinder, die bis zum 30.09.2019 sechs Jahre alt werden, werden bei uns wie bisher angemeldet. Es durchlaufen auch alle das Screeningverfahren.
Danach findet für die Juli-/August-/Septemberkinder eine Beratung statt.
Anschließend können Eltern von Kindern, die zwischen dem 01.07. und 30.09. das 6.Lebensjahr vollenden, selbst entscheiden, ob das Kind im September eingeschult werden soll.
Diese Entscheidung muss bindend bis spätestens 03.05.2019 von Elternseite getroffen und schriftlich an die Schulleitung weitergegeben werden.
Alle anderen Gegebenheiten des Einschulungsverfahrens bleiben hiervon unberührt, z.B. auch die Möglichkeit zur Zurückstellung, wenn ihr Kind regulär schulpflichtig wird, d.h. bis 30.06. bereits 6 Jahre alt wird.

Unfälle auf dem Weg zur Schule oder nach Hause

Weil es hier einige Nachfragen gab, möchte ich Sie informieren, dass für Unfälle während des Unterrichts und der Pausen, sowie auf dem Weg zu uns und nach Hause, der KUVB (Kommunaler Unfallverband Bayern) zuständig ist. Dies gilt auch für die diensthabenden Schülerlotsen.
Wenn Sie mit Ihrem Kind zum Arzt gehen, geben Sie es diesem bitte mit an!
Dies gilt allerdings nur für den Fall, dass der Heimweg direkt und ohne Umwege (z.B. zum Einkaufen) angetreten wurde.

Lerngespräche

Das bayerische Kultusministerium ermöglicht den Grundschulen mit der Einführung des Lehrplan Plus die Durchführung von verbindlichen und dokumentierten Elterngesprächen anstelle von Zwischenzeugnissen.

Nach Beschluss der Lehrerkonferenz und der Zustimmung des Elternbeirates wurden in diesem Schuljahr an unserer Schule Lernentwicklungsgespräche in der 1. Jahrgangsstufe durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Jahrgangsstufen erhielten ein Zwischenzeugnis.

In einem Lernentwicklungsgespräch kommen alle am Lernprozess Beteiligten (Kinder, Eltern, Lehrer) zu Wort und sprechen miteinander. Der Lern- und Leistungsstand wird unmittelbar ersichtlich. Das Gespräch sollte einen zeitlichen Rahmen von 30 Minuten nicht überschreiten.

Ablauf:
Ein Elternteil sollte das Kind im Gespräch begleiten. Die Kinder füllen zuvor zuhause (evtl. mit Lese-Unterstützung) den Selbsteinschätzungsbogen „Mein Lerngespräch“ aus und bringen diesen mit. Die Klassenleitung erstellt für das Gespräch ebenfalls einen Einschätzungsbogen, der die schulischen Informationen über den aktuellen Lern- und Leistungsstand aus Sicht der Lehrkraft beinhaltet.

Eine Kopie des Einschätzungsbogens wird im Schülerakt aufbewahrt, das Original erhält das Kind an Stelle des Zwischenzeugnisses.

Das Jahreszeugnis ist von diesen Neuerungen nicht betroffen. Alle Kinder erhalten am letzten Schultag ein Jahreszeugnis in der bisherigen Form.