Kirchenraumerkundung „Mariä Himmelfahrt“

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Gleich zwei Mal haben die katholischen Kinder der Klassen 2a und 2b in diesem Schuljahr die Hörsteiner Kirche „Mariä Himmelfahrt“ vor Ort erforscht.
Ziel war es dabei, durch eine Kirchenraumerkundung die Pfarrkirche als besonderen Ort der Gegenwart Gottes wahrzunehmen.

Bei einem ersten Besuch haben sich die Schülerinnen und Schüler genauer mit dem Äußeren der Kirche befasst.
Wie fühlt sich eine über 500 Jahre alte Kirchmauer an? Wie lang und breit ist die Kirche in Hörstein mit Armlängen gemessen? Und wie viele Fenster lassen eigentlich Licht in das Innere der Kirche? Diesen und weiteren interessanten Fragen sind die Kinder der 2. Jahrgangsstufe an einem ersten Tag der Kirchenerkundung nachgegangen.

Eine Woche später folgte dann ein zweiter Besuch der Kirche „Mariä Himmelfahrt“, bei welchem die Schülerinnen und Schüler sich dann auch mit dem Innenraum der Kirche auseinandersetzen sollten.
Bevor die Kinder allerdings in das Gebäude eintraten, haben sie sich mit einer Stilleübung auf die besondere Erkundung eines Kirchenraums eingestimmt. Zur Ruhe gekommen und mit geschärften Sinnen konnte es dann losgehen.
Was rieche, höre und spüre ich vor der Kirche und was nach deren Betreten? Gibt es einen Ort in der Kirche, an welchem ich mich besonders wohl fühle und dort womöglich am liebsten zu Gott spreche? Welche Statue, welches Bild oder Denkmal fasziniert mich und bei welchem Gegenstand kenne ich dessen Bedeutung eigentlich gar nicht? Und was hat es mit der in der Region so geschätzten Heiligenfigur namens Maria Immaculata auf sich? Mit diesen und weiteren Fragestellungen haben sich die Kinder in einer ersten Phase des Erkundens auseinandergesetzt.
In einer zweiten Phase wurden die 19 Schülerinnen und Schüler dann in Kleingruppen aufgeteilt und haben sich mit den fünf Gegenständen Altar, Ambo, Tabernakel, Ewiges Licht und Orgel befasst.
Dabei hat die Kleingruppe zum Altar beispielsweise mithilfe der Bibelstelle Mt 26, 26-29 gelernt, was die golden verzierte Abbildung auf dem Altartisch der Kirche Mariä Himmelfahrt zeigt und bedeutet (Erinnerung an das Abendmahl) und wozu der Tisch des Herrn im Gottesdienst der Gemeinschaft der Gläubigen dient.
Ein anderes Kind aus der Gruppe Ambo hat sich hingegen selbst einmal hinter den Lesepult stellen dürfen, um eine Textstelle aus der Heiligen Schrift vorzulesen bzw. damit die anderen Gruppenkinder ihm bewusst zuhören können, wie es auch im Gottesdienst geschieht.

Bevor sich alle schließlich auf den Rückweg machten, versammelte sich die Klasse als Ganzes zuletzt zu einem Dankgebet für die spannenden Erfahrungen dieses Kirchenbesuchs, welche sicher vielen Kindern noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Verfasst von Sabrina Bourke.